Ich bin Yvonne. Schön, dass du da bist!
Wenn du erwartest, dass ich nach rund 30 Jahren mit «Ein Kurs in Wundern» erleuchtet und 24 Stunden am Tag herumschwebe, muss ich dich leider enttäuschen.
Ich lerne immer noch. Ich übe. Ich vergesse. Ich falle auf meine alten Gedanken herein. Ich erinnere mich wieder.
Was sich verändert hat?
Ich kenne diesen "anderen" Weg inzwischen recht gut. Und ich weiss, wie viel sich verändert, wenn die Gedanken aus diesem dicken, blauen Buch nicht mehr nur im Buch stehen – sondern mitten im eigenen Leben auftauchen.
Es ist leichter geworden, entspannter. Ich bin öfter einfach glücklich.
Und wenn nicht, merke ich früher, woran es liegt, sumpfe nicht mehr lange in miesen Gefühlen herum. Sondern korrigiere meine Ausrichtung und geniesse wieder das Leben.

Angefangen hat alles in einer Umkleidekabine
Nach einer Trainingsstunde in der Tanzschule erzählte mir eine Freundin von einem Beziehungsseminar in Bern. «Komm doch mit.» Ich hatte keine Ahnung, wer dieser Seminarleiter war, was er machte oder worauf ich mich da einliess. Ich sagte einfach Ja.
Ein paar Tage später sass ich mit rund 300 Menschen in einem Seminar von Chuck Spezzano und dachte:
Meine Güte. Wo bin ich denn hier gelandet?
Ich hatte damals mit Spiritualität überhaupt nichts am Hut. Ich wollte auch nicht Gott finden oder den Sinn des Lebens ergründen. Beziehungen – die interessierten mich. Vor allem, weil meine eigenen alles andere als einfach waren.
Pass auf, was du dir wünschst
Am Freitagabend sagte ich beim Abendessen noch ziemlich unbekümmert, was für ein Glück es doch wäre, wenn man als Fokus-Person nach vorne geholt würde.
Und in dem Moment wusste ich: Morgen erwischt es mich.
Natürlich erwischte es mich. Ich stand vor 300 fremden Menschen – und mir widerfuhr das Schlimmste, was ich mir damals vorstellen konnte: Ich weinte vor diesen Menschen.
Chuck hatte mich angeschaut und mir nur eine einzige Frage gestellt:
Dieser Satz traf mich direkt ins Herz und berührte mich tief. Weil er mich daran erinnerte, dass ich tief drinnen immer noch ich selbst war. Durch all die Schichten von Selbstschutz hatte er mich direkt erkannt. Als ich nach diesem Wochenende nach Hause fuhr, wusste ich etwas, das mir vorher nicht mehr bewusst war:
Ich bin nicht ausgeliefert.
Nicht dieser Welt. Nicht der Vergangenheit. Und auch nicht den Menschen, mit denen ich in schwierigen Beziehungen steckte. Ich musste nicht darauf warten, dass jemand anderes sich veränderte, damit es mir besser gehen konnte. Für mich war das eine ungeheure Befreiung.

"Ich bin nicht ausgeliefert."
Der dicke blaue Schinken - Liebe auf den ersten Blick? Fehlanzeige!
In den Seminaren hörte ich immer wieder einzelne Sätze aus Ein Kurs in Wundern.
Ich wusste zunächst nicht einmal genau, was dieser Kurs überhaupt war. Aber diese Sätze berührten etwas in mir.
Und vor allem bemerkte ich Veränderungen. Menschen in meiner Familie reagierten plötzlich anders auf mich. Wo vorher Distanz gewesen war, entstand ein wenig mehr Nähe. Schwierige Beziehungen begannen sich zu verändern. Nicht, weil ich endlich die anderen Menschen dazu gebracht hatte, anders zu sein. Ich war anders darin.
Nach einigen Seminaren wurde ich neugierig und kaufte diesen geheimnisvollen Kurs. Und dann stand ich davor. Dunkelblauer Umschlag. Goldene Schrift. Gefühlt 3000 hauchdünne Seiten. Ich las die ersten paar Sätze.
Häh? Ich verstand kein Wort.
Die Sätze waren so lang und verschlungen, dass ich am Ende nicht mehr wusste, wie der Satz begonnen hatte.
Zu Hause versuchte ich es mit dem Textteil. Schwierig. Also blätterte ich zu den Lektionen. Die ersten fand ich ziemlich bescheuert. Dazu diese Sprache: Gott. Sohn. Christus. Ausschliesslich männliche Formulierungen. Sagen wir es so:
Liebe auf den ersten Blick war das nicht.



Und immer wieder landete der Kurs für Wochen oder Monate im Regal. Aber es liess mir keine Ruhe und so holte ich ihn wieder heraus. Denn da war etwas, das ich nicht erklären konnte.
Immer, wenn ich darin gelesen hatte, spürte ich einen inneren Frieden, den ich vorher nicht kannte.
Mein Verstand hatte keine Ahnung, was er da las. Aber irgendetwas in mir wusste: Hier bist du richtig.

Üben, üben, üben
Es gab nicht diesen einen grossen Moment, ab dem ich alles verstanden hatte. Es waren Jahre mit studieren, üben, scheitern, aufgeben, wieder anfangen – und allmählich begreifen. Und genauso ist es heute noch.
Ein Kurs in Wundern in Aktion
Ein entscheidender Schritt kam 2016. Durch eine beinahe zufällige Empfehlung landete ich für einen Monat im Retreat Center El Cielo von Choose Again und lernte bei Diederik Wolsak die 6 Schritte zur Freiheit kennen.
Und vor allem lernte ich eines: Anwenden. Anwenden. Anwenden.
Nicht irgendwann beim Meditieren. Sondern wenn ich verletzt bin. Wütend. Enttäuscht. Wenn jemand gerade zuverlässig einen meiner Knöpfe gefunden hat.
Für mich wurden diese sechs Schritte zu Ein Kurs in Wundern in Aktion.
Vieles, womit ich mich seit Jahren beschäftigt hatte, erschloss sich mir auf einer ganz neuen Ebene. Und ich war verblüfft, wie sehr diese innere Arbeit mich veränderte.

Irgendwann wusste ich: Das ist meins.
Nach meiner Rückkehr gründete ich spontan eine Übungsgruppe. Was mir so sehr geholfen hatte, wollte ich mit anderen teilen. Daraus entstand mein erster Jahreskurs zu Ein Kurs in Wundern im Alltag.
Und spätestens dort wusste ich: Hier bin ich wie ein Fisch im Wasser.
Der Moment, für den ich diese Arbeit liebe
Nicht darum, dass du mich möglichst lange brauchst. Sondern darum, dass du immer besser erkennst, was in dir geschieht – und dir selbst wieder helfen kannst.
Dass du erlebst:
Ich bin der Welt nicht ausgeliefert. Ich kann etwas verändern.
Vielleicht berührt mich das deshalb so sehr, weil genau damit vor rund 30 Jahren mein eigener Weg begonnen hat.

Was du bei mir erwarten kannst
Bei mir musst du dich nicht zusammenreissen. Du darfst hier sein, wie du bist.
Ich begleite dich mit Einfühlungsvermögen und Humor. Gleichzeitig bin ich klar, mutig und manchmal auch ziemlich unbeirrbar. Wenn wir gemeinsam an einer entscheidenden Stelle angekommen sind, weiche ich nicht aus.
Und ich kenne diesen Weg von innen. Ich stehe nicht am Ziel und rufe dir zu, wo du hinlaufen sollst. Ich kenne das Verlaufen. Das Vergessen. Das Wiedererinnern.
Und ich möchte dich nicht mit einer wunderschönen Erkenntnis nach Hause schicken, die am nächsten Dienstag verschwunden ist, sobald dein Partner diesen einen Satz sagt.
Mich interessiert der Dienstag.
Denn genau dort beginnt für mich Ein Kurs in Wundern im Alltag.
Wollen wir uns kennenlernen?
In einem unverbindlichen Gespräch kannst du in Ruhe herausfinden, ob du mit mir zusammenarbeiten möchtest.
Buche hier deine 15 Minuten online mit mir.
